Amiga - Modellentwicklung

Der größte Teil der Entwicklung von Amiga Computern fand von Anfang der 80er Jahre bis ca. 1992 statt. Die Modellbezeichnungen tragen alle den Buchstaben ‚A’, der für „Amiga“ steht und haben einen unterschiedlichen Leistungsumfang. Die am besten verkauften Modelle waren der A500 und der A1200; das Modell A3000 gilt heute noch als Liebhaberstück. Hier eine Kurzübersicht über die wichtigsten Modelle:
 

  • A1000: Das Modell A1000 war das erste Modell der Firma Amiga und wurde im Jahr 1985 vorgestellt. Der Computer verfügte zwar über viele innovative Features, war jedoch eine Mischung aus Heim- und Berufscomputer und zudem noch sehr teuer, weswegen er sich nur mäßig verkaufte.
  • A500: Der Amiga A500 wurde 1987 präsentiert und etablierte sich schon bald als am besten verkaufter Computer der damaligen Zeit. Er verfügte über einen 7,09MHz Motorola68000-CPU Prozessor, der mit 521 Kilobyte geliefert wurde, jedoch bis zu 9 Kilobyte aufrüstbar war. Zwar gab es das Modell noch nicht als Tower, aber dafür bestach er durch eine überdurchschnittliche Qualität von Bild und Ton. Ein besonderes Highlight: den A500 gab es später in zwei Design-Varianten (Ball und Leopard).
  • A2000: Das Modell A2000 stellte die Profi-Variante des A500 dar, der sich vor allem durch seine vielen Anschlussmöglichkeiten und damit auch Möglichkeiten der Erweiterung auszeichnete. Im Laufe der Zeit wurde der A2000 mit drei verschiedenen Chipsatz-Varianten angeboten. Der Prozessor konnte durch einen Motorola68010 ersetzt werden und der Arbeitsspeicher betrug schon 1 Megabyte, der sogar bis 8 Megabyte erweitert werden konnte.
  • A3000: Der A3000 wurde 1990 als Nachfolger des A2000 herausgebracht, der noch mehr Anschlussmöglichkeiten bot als sein Vorgänger. Geliefert wurde er mit einem 25MHz Motorola68030 Prozessor und einem verbesserten Chipsatz (ESC). Das Modell war als Tower und Desktop-Variante erhältlich.
  • A4000: Der 1992 präsentierte A4000 baute auf den Komponenten des A3000 auf. Zuerst lief er mit einem 25MHz Motorola68040 Prozessor, später jedoch wurden meist langsamere Versionen ausgeliefert. Der 2 Megabyte große Speicher konnte durch entsprechende Anschlussmöglichkeiten derzeit schon bis auf 16 Megabyte erweitert werden. Eine Besonderheit war die neue Graphikkarte AGA, die damals mehr als eine überdurchschnittliche Leistung brachte.
  • A1200: Der Amiga 1200 war neben dem frühen Modell A500 das erfolgreichste Computermodell. Der A1200 verfügte über einen Motorola68020 Prozessor mit 14,14 MHz und einen 2 Megabyte